Der Prozess für eine gesunde Garnelenzucht

Wer einen Blick in unsere geräumigen Zuchtbecken wirft, ist fasziniert von den naturschönen, bläulich schimmernden Garnelen, die da im frischen Wasser munter ihre Bahnen ziehen. Uns begeistert das Tag für Tag. Das ist kein Zufall. Möglich macht es unser in Deutschland bisher einmaliger Prozess.

Eine Garnele ist von Natur aus biologisch. Warum sollte sie anders behandelt werden? Deshalb folgt bei uns jede Phase – vom Einsetzen der Larve ins Zuchtbecken bis zum fangfrischen Verkauf – dem Grundsatz: 100% Biologie. 0% Chemie.

Zum Genießen geboren

Unsere Larven stammen aus einer Zucht in Florida, die garantiert, dass die Tiere seit Generationen kerngesund sind. Bei der Lieferung sieht man den 80.000 Postlarven nicht an, wie graziös sie einmal sein werden. Sie sind etwa zwei Wochen jung, kleiner als eine Bleistiftspitze und brauchen zum Wachsen eine sensible Umgebung mit kühlerem Wasser und mehr Mineralien, um sich an ihre zukünftige Umgebung zu gewöhnen - genau wie in unseren Übergangsbecken. 

Nach ca. 10 Tagen kommen sie in die „große Freiheit“ in tropisch-warmem Wasser mit geringerem Salzgehalt – optimale Bedingungen für die natürliche Entwicklung der Garnelen. In ihnen wachsen sie 5-6 Monate aus und sind am Ende des Zyklus schließlich erntefähig.

Zeit, um ins Erntebecken zu wechseln. Hier schwimmen sich die Tiere schön. Das bedeutet, sie bekommen etwas weniger Futter, damit sich ihr Darm leeren kann, bevor wir sie abfischen. Nach der Ernte betäuben wir sie schmerzfrei binnen Sekunden in Eiswasser und töten sie nach den Richtlinien der Deutschen Tierschutzschlachtverordnung mittels Elektroschock.

Längst tummeln sich zu dieser Zeit wieder neue Larven im Übergangsbecken – und alles beginnt von vorn. Seit 2016 startet der Prozess übrigens nicht mehr in Florida, sondern in Grevesmühlen, hier, bei uns, aus eigener Fortpflanzung.

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